Notfelle Tierschutz

Schneewittchen muß nicht mehr frieren: Netzwerk von Katzenfreunden gegründet

Hausen, 30. November 2010 – (Pressemitteilung): Schneewittchen kam in einem Holzschuppen zur Welt. Sie und ihre beiden Brüder Max und Moritz sollen es mal besser haben als ihre Streunergenossen. Die Anwohner haben die Tiere bei Andrea Mittermeir gemeldet. Sie wurden mit der Lebendfalle gefangen – die Mutter kastriert. Schneewittchen darf in der Obhut des Menschen groß werden und braucht sich später keine Sorgen um ihren Nachwuchs zu machen.

Doch es warten noch viele andere auf Versorgung. Immer wieder das gleiche Problem: Eine scheinbar nicht enden wollende Flut an Streunerkatzen und bereits ausgeschöpfte finanzielle Kapazitäten. „Die Menschen wissen nicht, wie sie es weitergehen soll. Der Wille zum Helfen ist oft da, doch wer kann schon eine Kastrationsaktion von zehn und mehr Tieren finanzieren? Und das regelmäßig, also sicherlich jeden Monat,“ so die engagierte Katzenfreundin. Die meisten retten die oft sehr kranken Katzenbabies, wodurch das Problem kurfristig weniger dramatisch erscheint, aber letztendlich nicht zu einer dauerhaften Lösung führt, solange die verbleibenden Kätzinnen weiterproduzieren.

Aus diesem Alptraum soll eine Vision werden: Ein Netzwerk von Katzenfreunden, die im eigenen näheren Umfeld Katzenkolonien betreuen, sprich den Bestand durch Kastrationen kontrollieren und für die Versorgung der Tiere sorgen. Die Frage nach der Finanzierung scheint ebenfalls geklärt zu sein. „Das ist wie Weihnachten für uns, daher
lüften wir dieses Geheimnis passenderweise am 4. Dezember anläßlich unseres Adventsmarkts in der K&K Katzenpension“

Weiteres zur Tierschutzarbeit sowie zum Adventsmarkt finden interessierte Leser online unter www.kundk-katzenpension.de oder per Telefon 08193-939 001
Adventsmarkt Tierheim Landsberg 20./21. Nov.
Adventsmarkt Tierheim Augsburg 20. Nov.